Nahbarer Vorstand: Harald Löhner (© Raiffeisenbank Westkreis)

Harald Löhner und die sichere Bank für modernes Arbeiten

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Autor: Nicole Thurn
Lesezeit: 
7 Minuten

Changemaker und Vorstand Harald Löhner hat sein Erfolgsrezept aus dem Tiroler Ötztal in die bayrische Raiffeisenbank Westkreis importiert - samt Augenhöhe, Familien- und Gesundheitssinn. (Bezahlte Kooperation)

Als Harald Löhner im Jahr 2022 sein Vorstandsbüro in der Raiffeisenbank Westkreis Fürstenfeldbruck im bayrischen Moorenweis bezieht, wird ihm bald das Ausmaß bewusst: Von 60 Mitarbeitenden will jeder Zweite das Unternehmen verlassen – oder hat es bereits getan.

Zum Glück hat ihn sein Transformationsdrang hierhergebracht – und sein Wissen, dass es möglich ist, aus einer traditionellen Bank eine moderne Arbeitgebermarke zu machen, die frischen Wind und neue Talente bringt.

Harald Löhner ist ein Mann der Veränderung. In der Raiffeisenbank Längenfeld im österreichischen Ötztal ließ er als Vorstand keinen Stein auf dem anderen. 2016 führte er flexible familienfreundliche Arbeitszeiten, die Option zu Homeoffice und Diversity als Erfolgsstrategie ein, um Bewerber*innen auch aus entfernteren Gegenden in das entlegene Ötztal anzuziehen. „Damals war mehr als betriebliches Gesundheitsmanagement nicht üblich, inzwischen gibt es in vielen Unternehmen Benefits Programme für die Mitarbeitenden“, erzählt er.

Vorstand weg, Mitarbeiter*innen weg – Vertrauen weg

In Längenfeld war Löhners größte Motivation, „ein gesundes Arbeitsumfeld zu schaffen, Belastungen zu reduzieren und die vorhandenen Ressourcen zu stärken“. Das führte sukzessive zu Familienfreundlichkeit, Diversity, Gleichstellung von Frauen und Männern, wofür die Raiffeisenbank Längenfeld auch mit diversen Awards ausgezeichnet wurde. In der Raiffeisenbank Westkreis muss er jedoch erstmal Aufbauarbeit leisten, vor allem ging es um Vertrauensaufbau nach diversen Vorstandswechseln. Mit Vorstandskollegin Heike Hartmann in der Doppelspitze bildet er bald ein Dream-Team.

Leicht macht es sich Harald Löhner mit der neuen Aufgabe nicht. Als Personalvorstand steht er vor „desaströsen Bedingungen“. Die Stimmung ist angespannt, die Leute sind gestresst – und beäugen ihn verständlicherweise anfangs misstrauisch.

Harald Löhner weiß: er muss hier schleunigst handeln, denn: „die Alternative wäre der sichere Ruin der Bank oder eine Übernahme gewesen“. Gleichzeitig sorgt er mit seiner lockeren und nahbaren Art anfangs für Irritation. Beim ersten Fototermin mit den Aufsichtsräten und Vorstandskollegin ist er der einzige ohne Krawatte und mit offenem Hemdkragen („Die Krawatte hatte ich in Längenfeld abgeschafft.“) Er geht morgens durch die Büros, um jede und jeden persönlich zu begrüßen und „seine“ Leute besser kennenzulernen. „Das ist ein kleines Ritual und dauert nur 15 Minuten täglich – aber, wenn ich den Leuten dabei ins Gesicht schaue, sehe ich, wenn es jemandem nicht gut geht und frage nach. Ich muss das nicht machen – aber ich glaube diese Zeit ist gut investiert“, sagt er.

Den Kulturwandel startet er mit Kollegin und Vertriebsvorständin Heike Hartmann in bewusst kleinen Schritten: anfangs lässt er alte Vorhänge und Teppiche austauschen. Dann werden die Arbeitsplätze auf Ergonomie getestet, in die nackten Flure werden Stehtische mit frischem Obst gestellt, der Kaffee wird von der Firma gesponsert. Ein Beginn, um die Gesundheit der Mitarbeitenden auf die Agenda zu setzen. „Irgendwann sind wir vom ergonomischen Stuhl bei der Achtsamkeits-Meditation gelandet, an dem auch wir als Vorstandsteam teilnahmen“, erzählt Harald Löhner.

Erste Früchte trägt der Wandel bereits ein Jahr später. Zwei Jahre später sind 40 neue Mitarbeitende eingestellt und die Belegschaft ist mit 70 Köpfen sogar stärker besetzt als zuvor. Inzwischen sprechen Harald Löhner und seine Kollegin auch heiklere Themen an. Für mentales Wohlbefinden und psychische Gesundheit kommt ein Mentaltrainer ins Haus. Auch das Thema Frauen- und Männergesundheit wird thematisiert und stößt auf positive Resonanz.

Motivation muss von innen kommen

Und: Harald Löhner setzt mit seiner Vorstandskollegin Heike Hartmann beim Kulturwandel auf das Cafeteria-Modell – also individuell an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden angepasst. „Ich bin nicht der Pausenclown, der seine Belegschaft motiviert. Die Motivation muss intrinsisch von den Leuten selbst kommen“, sagt er. Löhners These: Mit den richtigen Rahmenbedingungen entsteht Motivation ganz von selbst. Dabei kommt ihm seine Erfahrung zugute. „Das Familienfreundlichkeitskonzept musste ich nur noch strategisch aus meiner Zeit bei der Raiffeisenbank Längenfeld copypasten und an die deutschen Gegebenheiten anpassen“, sagt er. In Österreich sei das System samt Sozialpartnern unterstützender als in Deutschland. „Ich hatte dank meiner Erfahrung den Vorteil, zu wissen, dass so ein Kulturwandel funktioniert - sonst wäre ich wahrscheinlich entmutigt worden“, so Löhner.

Anfangs seien die Mitarbeitenden verwundert bis kritisch gewesen: „Einige meinten angesichts der hohen Fluktuation und Arbeitsbelastung: haben wir denn keine anderen Probleme als einen Obstkorb und Stehtische?“ Aber bald merkten sie, dass diese neuen kleinen tiny habits, wie regelmäßig eine Kaffeepause zu machen, gratis Obst, Kaffee und Tee, Betriebsausflüge, kostenlose Massagen einmal pro Monat, eine bewegte Mittagspause, gemeinsames Essen oder After-Work-Parties Positives bewirkten. In Projektgruppen konnten die Mitarbeitenden aller Positionen und Hierarchiestufen Maßnahmen rund um Übergangsmanagement, Gesundheit am Arbeitsplatz oder zu Vereinbarkeitsthemen entwickeln und mitbestimmen.

Als „Changemaker“ müsse einem bewusst sein, so Harald Löhner: der Erfolg kommt nicht sofort – aber mit jedem Schritt ein bisschen mehr. Dank rascher „quick wins“ fassten die Mitarbeitenden langsam Vertrauen. „Es ist wichtig die Mitarbeitenden zu fragen, was sie brauchen – das allein reicht aber nicht. Man muss ihnen immer einen Schritt voraus sein, um sie aus der Komfortzone zu bringen, ohne sie aber zu überfordern“, rät Harald Löhner.

Auch die Arbeitszeiten und Arbeitsorte ließ das Vorstandsduo stark flexibilisieren. „Um Mitarbeiter*innen in unserem Unternehmen zu halten und neue Mitarbeiter*innen für uns zu gewinnen, spielt es eine entscheidende Rolle, wie gut sich Beruf und Privatleben vereinbaren lassen. Insbesondere in einer modernen, veränderten Welt, in der zunehmend die Rollenbilder verschwimmen“, sagt Löhner. Daher wurde Familienorientierung zur Chefsache erklärt. Hybrides Arbeiten ist nach Absprache ganz individuell möglich – ob in Teilzeit oder Vollzeit. Arbeitsbeginn und -ende können ganz individuell je nach Betreuungszeiten von Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen vereinbart werden, auch bezahlte Freistellung bei familiären Notfällen ist möglich. Alles in Absprache mit dem jeweiligen Team, aber für eine Bank doch sehr ungewöhnlich. Auch Väter werden zur Elternzeit vom Unternehmen selbst ermutigt: „Viele Väter wollen gern mehr Verantwortung für ihre Familien übernehmen“, sagt der Vorstand, der selbst Vater ist. Fehlt Betreuung, sind auch die Kinder der Mitarbeitenden in der Bank erwünscht – und dazu gibt es sogar eigene Kinderspielecken. Die Teams sind nach Alter, Geschlecht und Familienstand gemischt. Für den positiven Übergang in die Rentenphase gibt es regelmäßig für Betroffene psychosoziale Workshops und Beratung. So gibt es auch die Möglichkeit die Arbeitszeit zu reduzieren.

Die Mitarbeitenden sind inzwischen von den Maßnahmen mehr als überzeugt: „Seit Corona ist es bei uns Standard, im Homeoffice arbeiten zu dürfen – und zwar frei wählbar, wie wir wollen“, erzählt Nadine Pfänder. Sie ist intern vor dreieinhalb Jahren von der Kundenbetreuung in eine interne Abteilung gewechselt. Sie selbst nutzt das Homeoffice ein bis zwei Tage die Woche. Da es auch keine Kernarbeitszeiten in ihrem Bereich gibt, ist sie sehr flexibel: „Ich kann auch um 11 Uhr nach Absprache mit dem Team meinen Arbeitstag beginnen“, erzählt sie. Gleichzeitig gibt man dann eben auch den Kolleg*innen Flexibilität: „Wenn die Kollegin erst um 18 Uhr Zeit für das Meeting hat, machen wir eben 18 Uhr.“ Auch für ihre Weiterbildung musste sie oft lernen und machte früher Schluss.

Nadine Pfänder, Leitung Orga-IT: „Ich schätze die unglaubliche Flexibilität in meiner Arbeit.
Ich bin ein bis zwei Mal die Woche im Homeoffice und kann nach Absprache mit dem Team
meinen Arbeitstag auch erst um 11 Uhr beginnen.“
Peter Schwanghard, Geschäftsstellenleiter: "Mit dem Workshop zum Übergangsmanagement
wurde ich gut auf meine nahende Rente vorbereitet. Eigentlich hatte ich vor, mich mit dem Bier vor den Fernseher zu setzen – seit dem Workshop weiß ich, dass Tagesstruktur und Hobbies wichtig sind."
Susanne Kuchler, Kundenbetreuerin: "Hier gibt es soviel Hilfsbereitschaft
unter den Mitarbeitenden, alle sind so freundlich. Ich habe auch noch bei keinem Arbeitgeber erlebt,
dass eine kostenlose Massage angeboten wird."
Dennis Kerler, Teamleitung IT: "Die Kultur ist hier menschlicher als in anderen Banken.
Hier werden Agilität und Zuverlässigkeit gelebt. Wenn man die Mitarbeiter*innen gut behandelt,
werden sie das auch zurückgeben."

Und mittags geht er heim

Das A und O für erfolgreichen Kulturwandel sei es, ihn als Manager*in oder Führungskraft auch vorzuleben. Daher ist es auch im Unternehmen bekannt, dass Harald Löhner um zehn Uhr und 15 Uhr eine Kaffeepause macht, auch zum Mittagessen nach Hause zu seiner Familie fährt und sich gegen 17 Uhr in den Feierabend verabschiedet. All dies hat rasch dazu geführt, dass sich der frische Wind in der Bank herumsprach. „Wir haben sehr schnell Bewerbungen erhalten, auch von jungen Leuten“, erzählt er. Teure Headhunter waren bald nicht mehr nötig, um die frei gewordenen Stellen zu besetzen. Inzwischen trudeln regelmäßig Bewerbungen ein – auch vom regionalen Wettbewerb. Denn noch sind diese Maßnahmen im Bankenwesen nicht Standard.

Susanne Kuchler arbeitet seit einem Jahr bei der Raiffeisenbank Westkreis. „Hier gibt es soviel Hilfsbereitschaft unter den Mitarbeitenden, alle sind so freundlich“, schwärmt sie. Die kostenlose 20minütige Massage ein Mal im Monat sei schon etwas Besonderes: „Ich war erst gestern wieder dort  – und das in Gehweite gegenüber der Bank. Das habe ich noch bei keinem Arbeitgeber erlebt.“ Sie selbst arbeitet in Teilzeit, „ich mag gern feste Zeiten und arbeite an vier Tagen je fünf Stunden, davon zwei Tage im Home Office. Je nachdem wie viele Leute aus meinem Team vor Ort in der Bank arbeiten, bin ich total flexibel  – theoretisch könnte ich auch immer zuhause arbeiten“, sagt sie. Besonders toll findet sie die zwei bankfreien Brückentage für verlängerte Wochenenden, ein in der Bankenbranche unüblicher Benefit.

Die neue Flexibilität wird allerdings nicht nur von jungen Mitarbeitenden geschätzt: Privatkundenberater Peter Schwanghard gehört zu den Dienstältesten – mit 46 Jahren Berufserfahrung in der Bank hat er vieles erlebt. „Ich habe als Kundenberater eigentlich nichts im Homeoffice verloren, aber sogar ich fahre inzwischen mittwochs mittags heim und arbeite von zuhause aus“, erzählt er. Besonders wichtig sei für ihn die betriebliche Gesundheitsvorsorge vor Ort: „Ich bin einer, der sonst nicht gern zum Arzt geht“, erzählt er. In zwei Jahren wird Peter Schwanghard seine Bank-Karriere beenden. „Der Sprung von der Karriere ins Nichtstun wird nicht einfach.“ Mit dem von Harald Löhner geschaffenen Übergangsmanagement soll der Wechsel in einen sinnvollen Lebensabend sanft geschehen. „Eigentlich hatte ich vor, mich mit dem Bier vor den Fernseher zu setzen – seit dem Workshop weiß ich, dass Tagesstruktur und Hobbies wichtig sind“, scherzt und lacht der rüstige Bankberater.

Dennis Kerler, Teamleitung IT, ist seit acht Jahren in den Bankgenossenschaften als IT-Kaufmann unterwegs und zur Westkreis aus Überzeugung gewechselt. „Die Kultur ist hier menschlicher als in anderen Banken. Hier werden Agilität und Zuverlässigkeit gelebt. Wenn ich spontan morgen ins Homeoffice möchte, kann ich das auf schnellem Wege mit meinen Kolleg*innen besprechen.“ Bei der betrieblichen Gesundheitsförderung schätzt Dennis Kerler Mental-Health-Themen und die Sehtests am Standort. Er meint: „Wenn man die Mitarbeiter*innen gut behandelt, werden sie das auch zurückgeben.“

Für die Zukunft bei der Raiffeisenbank Westkreis Fürstenfeldbruck eG hat Changemaker Harald Löhner noch einiges vor: er möchte die Diversity-Strategie ähnlich wie in Längenfeld auch in der Raiffeisenbank Westkreis auf Schiene bringen. „Meine Vision ist es, die Raiffeisenbank Westkreis als Arbeitgeber so populär zu machen, dass sie wegen ihrer Werte auch bei Kund*innen und Partner*innen geschätzt wird.“

Harald Löhners beste Tipps für gelungene Transformation:

  1. Starte in kleinen, sichtbaren Schritten: ein Obstkorb, ein neuer Vorhang, ergonomische Drehstühle – das ist nichts Weltbewegendes, aber es bewegt die Menschen.
  2. Stimme dich gut ab: Die Kolleg*innen im Management, deine Vorstandskolleg*innen müssen immer gut informiert sein.
  3. Gründe Projektgruppen über alle Hierarchien hinweg: In den Projektgruppen (z.B. „Übergangsmanagement“) bei der Raiffeisenbank Westkreis sitzen Menschen aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchiestufen.
  4. Überfordere die Menschen nicht: Bringe die Menschen aus der Komfortzone, aber niemals in die Angstzone. Setze kleine Schritte der Veränderung und neue Gewohnheiten und zeige den Leuten die Benefits. Beende ein „Change“-Teilprojekt, bevor du das nächste startest. Das Credo ist: Vertrauen aufbauen, Akzeptanz von Maßnahmen testen, und dann erst weitergehen.
  5. Sorge für „Quick wins“: Gerade die ersten Veränderungsschritte sind wichtig für die Vertrauensbildung in den Transformationsprozess (und in die „Changemakers“). Die ersten Maßnahmen sollen schnell Probleme lösen und sichtbare Erfolge bringen.
  6. Schaffe individuelle Benefits – kein Gießkannenprinzip für alle: Kulturwandel braucht Benefits, aber bitte ohne Gießkanne. Wir setzen auf das Cafeteria-Modell, in der die Mitarbeitenden ihre Benefits nach Bedarf selbst zusammenstellen können.

Die Incentive-Highlights der Raiffeisenbank Westkreis:

KMU können auch mit wenigen Mitteln für Wertschätzung der Mitarbeiter*innen und gesundes, produktives Arbeiten sorgen. Bei der Raiffeisenbank Westkreis Fürstenfeldbruck eG gibt es u.a. diese Maßnahmen:

Gesundheit:

Ergonomische Ausstattung und Beratung

Rückentraining

Meditative Formate (z. B. Achtsamkeitstrainings)

Gesundheitsvorsorge im Betrieb

Kostenlose 20min-Massage

Infrastruktur:

Kostenloses Obst, Gemüse, Kaffee, Tee, Getränke

Kostenloser Parkplatz

Pausenecken (Stehtische) am Flur

Familie & Flexibilität:

Homeoffice individuell je nach Bedarf (auch halbtags/stundenweise)

Flexibler Arbeitsbeginn und -ende

Familientage

Sabbatical

Vielfältige Teilzeitmodelle

Kinderspielecken

Väterbeteiligung durch Formate und Kommunikation

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