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Mit Smart Management wird die Wirtschaft öko-logisch

Kategorie:
Autor: Nicole Thurn
Lesezeit: 
3 Minuten

NEW WORK ENABLER. Auf der Plattform smartmanagement.jetzt werden Unternehmen dabei begleitet, ihr Business ökologischer, sinnorientierter und nachhaltiger aufzustellen – und dabei profitabel zu bleiben.  (Anzeige) 

Sieht man sich die Nachrichten an, wird rasch klar: Die Welt braucht nachhaltige, verantwortungsbewusste Unternehmen. Smart Management ist ein neuer Ansatz, der ökologischen und ökosozialen Fortschritt ebenso wie Sinnorientierung in Unternehmen bringt – und all das mit Profitabilität verbindet. Die Plattform  smartmanagement.jetzt mit Sitz in Graz wird von Organisationsberatungen, Klein- und Mittelbetrieben und wissenschaftlichen Einrichtungen betrieben.  

In Grundmodulen werden Unternehmen dabei begleitet, nachhaltiger zu wirtschaften und sinnorientiertes Arbeiten zu ermöglichen. Herbert Schober-Ehmer, Partner der Unternehmensberatung Redmond Consulting, ist Co-Initiator der smartmanagement.jetzt-Plattform. Im TOOLS Corner-Interview erzählt er, was Smart Management ausmacht.

 Mit Ihrem Zusammenschluss aus Unternehmen, Beratern, Hochschulen und Förderern auf der Plattform smartmanagement.jetzt wollen Sie nachhaltiges Wirtschaften in der EU  vorantreiben. Was ist Ihre Intention?

Herbert Schober- Ehmer: Wir wollen einen lebendigen und zukunftsoptimistischen Austausch generieren, rund um folgende Fragen: Wie kann es gelingen, Unternehmen so aufzustellen, zu gestalten und zu führen, dass die notwendige Gewinnorientierung

mit einer ökologischen, gesellschaftlich verantwortlichen Ausrichtung kompatibel wird? Und wie sollte eine Organisation gestaltet sein, die das ermöglicht und in der es Spaß und Sinn macht, zu arbeiten? Es geht um gelebte Unternehmenspraxis.

Was bietet Ihre Plattform den Unternehmen konkret, um nachhaltiger und sinnorientierter zu werden?

Smart Management ist ein softwaregestütztes Tool, aber auch viel mehr: Es erfasst alle strategischen Bereiche des Unternehmens. Mithilfe von 55 Key Performance Indikatoren werden die Ist-Dimensionen des Unternehmens gemessen und Soll-Dimensionen, also die Ziele, definiert. Dazu gehören Bereiche wie agile Unternehmensentwicklung, zukunftsfähige Innovation oder ein sinnorientiertes Leitbild. Aus dieser Analyse lassen sich klare Maßnahmen ableiten und umsetzen. Smart Management ist also ein Unternehmenskonzept, welches den Aspekt Mindset, ein Strategie-Tool und einen begleitenden Transformationsprozess umfasst. Das gehört untrennbar zusammen, keines kann für sich alleine wirksam werden. Einige Unternehmen haben bereits diesen Weg eingeschlagen, für viele ist es sicher ein radikaler zukunftsweisender Ansatz. Und es hat nichts mit „Green-Washing“ zu tun!

Welche Mission und Vision verfolgen Sie damit?

Wir sind keine Träumer, wir wissen um die Widersprüche und das zum Teil noch Unvorstellbare. Aber wir sind überzeugt, wir müssen jetzt Antworten bieten, um die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, ökologischen und technologischen Herausforderungen, die uns noch lange begleiten werden, zu bewältigen. Und diese Antwort lautet:  ökonomische Profitabilität, ökologische Geschäftsmodelle und unternehmerische gesellschaftliche Verantwortung lassen sich in einer innovativen und sinnstiftenden Organisation koppeln!  Damit wollen wir möglichst viele Unternehmen erreichen, um einen Impact zu schaffen.

Welche Bedingungen benötigen die Unternehmen, um so einen Entwicklungsprozess mit Smart Management zu starten?

Zum Start erfordert es „nur“ eine Entscheidung der obersten Verantwortlichen, sich auf diesen Weg zu machen. Smart Management bietet kein Modell, dass man eins zu eins übernehmen kann. Jedes Unternehmen entwickelt sein eigenständiges dynamisches Konzept.

Was sind die ersten Schritte im Smart-Management-Prozess?

Nach der Präsentation und Diskussion der sieben Gestaltungsdimensionen und der Vorgehensschritte lässt sich schon ganz gut erkennen, wie dieser Prozess das Unternehmen verändern wird und wie es mit der Bereitschaft und den Möglichkeiten dazu aussieht. Gibt es ein erstes OK, wird sich das oberste Management ein erstes Bild zur aktuellen Lage machen – und zwar anhand der Dimensionen „Sinnorientiertes Leitbild“, „Verantwortliches Geschäftsmodell“ und einer erfolgs- und risikokritischen Einschätzung der ökonomischen Situation. Schon dabei werden meist erste Quickwins gefunden. Dann geht es Schritt für Schritt im gemeinsamen Prozess weiter.

Sie bieten drei Grundmodule für die Unternehmen an: mit Standortbestimmung, Gesamtanalyse plus Prozess-Design und der Umsetzung des Prozesses. Was sind hier die wichtigsten Stationen? 

Jeder der Prozessschritte hat seine eigene zentrale Funktion für diese gesamte Transformation, sicher wird jedoch die Konstituierung eines sogenannten Future-Now-Teams entscheidend sein. Dieses Steuerungsgremium hat die Aufgabe die geplanten neuen Arbeitsweisen bereits im Hier und Jetzt zu leben – als „leading by example“. Die Prozessdauer kann nur mit dem jeweiligen Unternehmen festgelegt werden, je nachdem was bereits an Daten, Analysen und Maßnahmen vorhanden ist. Für die Standortbestimmung kann man mit vier Tagen innerhalb von zwei Monaten rechnen, für das Modul 2 – Gesamtanalyse über alle 55 KPI´s, Entwicklung eines Prozessdesigns und der schrittweisen Einbeziehung der Belegschaft – sollte man zehn Tage veranschlagen.  

Was sind die Effekte und Ergebnisse von Smart Management bis dato? 

Dieses Konzept wurde als „Prototyp“ in 12 Klein- und Mittelbetrieben und in 17 Start Ups realisiert. Ein Kunde schreibt dazu auf unserer Plattform: „Unser Leitsatz lautet Wasser für Generationen - Smart Management ist für uns das optimale Instrument, um unser Unternehmen wirtschaftlich auf Kurs zu halten und dabei die Ziele, die wir in gesellschaftlicher Hinsicht verfolgen, im Fokus zu halten."

Hier geht es zur smartmanagement.jetzt-Plattform!

Beitrag von Nicole Thurn

ist Herausgeberin von Newworkstories.com, New-Work-Enthusiastin und langjährige Journalistin mit einem kritischen Blick auf die neue Arbeitswelt.

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